Über mich

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Mein Name ist Sina-Christin Wilk und ich möchte hier über alles rund um die Theaterwelt berichten. Neben Berichten und Kritiken in Hinblick auf Vorstellungen, die ich besucht habe, möchte ich auch von Besichtigungen von eindrucksvollen Theatergebäuden und Opernhäusern berichten. Ich liebe Kultur und daher gehören diese zu jeder Tour im Urlaub dazu. Auch Themen, die nur am Rande mit Theater zu tun haben, möchte ich gelegentlich anschneiden.

Warum gerade Theater? Schon als Kind habe ich meine Leidenschaft für Bücher entdeckt. Während ich älter wurde, wurde mir auch bewusst, dass diese weitaus mehr Potenzial haben als die Reise in ferne und fantastische Welten: Literatur ist der Spiegel unserer Gesellschaft. So entschied ich mich für ein adäquates Studium und bin schließlich auch beruflich in diesem Umfeld angekommen (Lektorin und Kulturjournalistin, nähere Infos unter http://www.scriptura-novitas.de). Je intensiver ich mich also mit der gesellschaftlichen Relevanz von Literatur beschäftigte, desto wichtiger wurde für mich das Genre Theater, da sich in meinen Augen beide Genres ergänzen. Schließlich entspringen beide Bereiche einem gemeinsamen Ursprung in der griechischen Antike. Genau aus diesem Grund habe ich den Namen AGON für meinen Blog gewählt: Dieser Begriff bezeichnet gleichermaßen einen künstlerischen Wettkampf in der Antike, als auch den zentralen Part der attischen Komödie, das Streitgespräch, dessen Ausgang uns eine moralischen Erkenntnis mit auf den Weg geben soll.

Neben dem klassischen Literaturtheater wird im zeitgenössischen Theater eine Aufbereitung aktueller Themen geboten, die neben Begeisterung auch durchaus Provokation beim Publikum auslösen kann und soll. In jedem Fall fasziniert mich, mit welchem Geschick Dramaturgen, Autoren, Regisseure und allem voran die Schauspieler einen Kosmos auf die Bühne zu bringen vermögen, der so viele Emotionen und Appell auslöst. Theater ist – genauso wie Literatur – sinnstiftender Teil der Kultur und damit unentbehrlich. Diese Leistung sollte gebührend honoriert werden und meinen – zugegebenermaßen kleinen – Beitrag möchte ich hiermit leisten. Um es mit Novalis Worten zu sagen:

„Das Theater ist die tätige Reflektion des Menschen über sich selbst.“